Michaela Gemüth

Michaela mit ihren Hunden

Wenn man einen Italiener in der Familie hat ist es nicht schwer, dieses Land mit allem was dazu gehört kennen und lieben zu lernen. Italienische Musik aus den 50igern und 60igern gehörte bei uns Zuhause zum Standardprogramm und wurde natürlich auch auf den Fahrten nach „Bella Italia“ im Auto geträllert. Schon in den 80igern, ich arbeitete in einer Spedition und – wer hätte es gedacht – organisierte die Italientransporte, hatte ich einen großen Wunsch: Ich wollte unbedingt einen Spinone Italiano. Damit begann meine Liebe zu den alten italienischen Hunderassen.

Im November 2002 war es dann soweit. Der erste Spinone – eigentlich eine Spinona – eine Spinone-Mix-Hündin in Braunschimmel, zog bei mir ein. Sie kam aus dem italienischen Tierschutz, aus einem Canile in Assisi. Und damit begann auch meine „Karriere“ im Tierschutz… Vor- und Nachkontrollen, Beratungen / Vermittlungen, Pflegestelle, Werbung / Anzeigen, Spenden sammeln, Transporte organisieren gehörten schnell zu meinem Alltag. Und natürlich blieb es nicht bei der einen Spinona. Schon bald zog eine rauhhaarige, zottelige Hundedame bei uns ein. Anfangs galt sie als Spinone-Mix, aber schon bald fand ich nach einigen Recherchen im italienischen Netz heraus, daß es sich um eine besondere Art des Segugio Italiano handelte – ein Segugio Italiano a pelo roano varieta piccolo lepraiolo italiano auch genannt il cane di nonna – der Hund der Oma. So einen Bandwurm kriegen wirklich nur die Italiener hin. Dann fand noch ein Braunschimmel Rüde zu uns und so weiter und so fort… :-)) Schnell wurde mir klar, daß ich viel mehr über diese Hunde und Hunde im Allgemeinen wissen wollte. So entschloss ich mich zu einem Studium der Tierpsychologie / Tierverhaltenstherapie für Hunde, Katzen und Pferde. Später folgten noch die Tierphysiotherapie und Osteopathie u. a. m.. Und zuletzt noch die Ernährungsberatung. Als Heilpraktikerin, Therapeutin und Dozentin im Sport und Gesundheitsbereich ist es für mich überhaupt keine Frage, nicht nur Menschen sondern auch Tiere zu behandeln. Heute lebe ich mit einem Rudel Hunde, zu dem u. a. zwei Maremmano Abruzzese und ein Mastin Espanol gehören. Ein Teil meiner Hunde arbeitet mit mir im therapeutischen Einsatz. Eines steht für mich fest: Mit Herdenschutzhunden und besonders dem Maremmano Abruzzese zusammen zu leben, sie zu beobachten, von ihnen zu lernen ist eine Bereicherung auf allen Ebenen. Ich möchte sie nicht mehr missen, meine großen, weißen „Puschelhunde“ – wie ich sie liebevoll nenne.

Zulassungen und Genehmigungen:

  • Ich bin geprüft nach § 11 (1) TierSchG für Hunde
    Nr. 3 – tierheimähnliche Einrichtung (Auffangstation, Pflegestelle),
    Nr. 5 – sog. Auslandstierschutz und
    Nr. 8a – gewerbsmäßiges Halten (Tierpension, HuTa etc.)
    Nr. 8f – Anleiten der Ausbildung von Hunden durch den Halter
  • Erlaubnis nach § 11 (1) TierSchG
    – Wirbeltiere zum Zweck der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland zu verbringen oder einzuführen oder die Abgabe solcher Tiere die in das Inland verbracht oder ein geführt werden sollen oder worden sind gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung zu vermitteln (entspricht Nr. 5 sog. Auslandstierschutz)
  • Zulassung als Transportunternehmen gemäß Art. 11 Abs. 1 der VO (EG) 1/2005
    – Typ 2 – Langstrecke (über 8 Stunden)
  • Befähigungsnachweis
  • Für den Transport zugelassene/s Fahrzeug/e: IVECO Transporter mit dem amtl. Kennzeichen LRO – xx xxx und VW T5 WB – xx xxx
  • TRACES

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